Black Friday Vorbereitungen: Deine Shopify-Einstellungen

von Sven-Oliver Stietzel 09. Nov 2020 Lesezeit: 5 Minuten Black Friday

Das Black Friday-Wochenende bietet dir die Möglichkeit, deine Umsätze noch einmal so richtig zu steigern. Dafür ist es jedoch nicht nur wichtig, einen Missionsplan sowie Notfallpläne zu haben, sondern dein Shopify-Shop sollte auch richtig eingestellt werden.

Hierbei sind speziell die Einstellungen für den Shop wichtig, die sich mit dem Inventar, Gutschein- und Rabattcodeerstellungen sowie Fulfillment- und Lieferprozessen beschäftigen. Um dir einen Überblick zu verschaffen, haben wir dir die wichtigsten Einstellungen zusammengefasst.


Inhaltsverzeichnis

  1. Inventarentscheidungen
  2. Geschenkkarten und Rabatte
  3. Bestell -und Fulfillment-Prozesse
  4. Unsere Tipps

Inventarentscheidungen

Produkte, die du am Black Friday besonders promoten möchtest, sollten frühzeitig ausgewählt werden. Denn besonders zu Zeiten der Pandemie sind die Lieferanten ausgelastet und sollten frühzeitig auf die Beschaffung und Herstellung deiner Produkte vorbereitet sein. Um zu entscheiden, welche Produkte du in dein Black Friday Inventar aufnehmen solltest, kannst du auf verschiedene Art und Weise die Nachfrage prognostizieren und ermitteln, welche Ware du nachbestellen solltest.

Dazu kannst du zum einen die Shopify Verkaufsberichte der letzten Jahre zum Black Friday Wochenende durchsehen, sodass du auf einen Blick siehst, welche Produkte sich zu dieser Saison besonders gut verkaufen. Außerdem kannst du eine ABC-Analyse durchführen, die dir dabei hilft die verschiedenen Produkte zu klassifizieren. A-Produkte verkaufen sich dabei am besten und repräsentieren diejenigen Produkte, die 80% deines Umsatzes machen, während die C-Produkte lediglich 5% deines Umsatzes ausmachen und somit virtuellen Staub ansetzen. Deshalb lohnt es sich besonders für den Black Friday deine A-Produkte mit geringen Preisnachlässen anzubieten und C-Produkte loszuwerden. 


Geschenkkarten und Rabatte

Erinnerst du dich an unseren Tipp einen Notfallplan zu erstellen

Dieser könnte in Kraft treten, wenn deine Produkte schneller als erwartet ausverkauft sind und du somit die Nachfrage deiner Kunden nicht erfüllen kannst. Eine Lösung dafür könnten Geschenkkarten sein, denn diese erfassen Verkäufe, die durch ausverkaufte Artikel verloren gehen könnten. Geschenkkarten geben dir mehr Zeit, um deinen Lagerbestand wieder aufzufüllen, wenn die Karten nach der Weihnachtszeit eingelöst werden.

Auch Rabattaktionen bringen viele Vorteile, denn du kannst schon im Vorfeld fleißig Werbung machen und mit Newslettern und Social Media Posts Aufmerksamkeit erlangen. Je früher du anfängst, deine Rabatte für den Black Friday zu kommunizieren, desto besser! Besonders ansprechend sind dabei die Super-Deals: Erstelle dazu ein Angebot, dem deine Kunden nicht widerstehen können! Dies gilt als Lockvogelangebot, sodass weitere Produkte in den Warenkorb wandern, die ohne den Super-Deal eher nicht zusätzlich verkauft werden könnten. Konzentriere dich für den Super-Deal am besten auf eines der beliebtesten Produkte, für das du einen großzügigen Rabatt geben kannst. Andernfalls kannst du auch spezielle Produktpakete, tägliche wechselnde Angebote oder Produkte mit kostenlosem Versand anbieten.

Auch in Bezug auf die Kundenbindung kannst du mit Rabatten arbeiten: So kannst du beispielsweise besonders treue Kunden mit speziellen Angeboten für den Black Friday belohnen. Das dazu genutzte Bestandskundenmarketing dient zum einen dazu, deinen existierenden Kundenstamm via Newsletter erneut anzusprechen oder zum anderen, Neukunden davon zu überzeugen, sich für deinen Newsletter anzumelden.


Bestell -und Fulfillment-Prozesse 

Eine hohe Auslastung in einem kurzen Zeitraum kann dafür sorgen, dass Bestellungen langsamer verarbeitet und an die Kunden weitergeleitet werden. Deshalb solltest du dich gut vorbereiten und deine Bestell- und Fulfillment-Prozesse für den großen Ansturm optimieren:

  • Zugänglicher Fulfillment-Bereich: Stelle sicher, dass deine Produkte für eine schnelle Verpackung und Kommissionierung bereit sind. Dafür ist zudem eine klare und regelmäßige Kommunikation mit deinem Fulfillment- und Lieferpersonal nötig. (In deinem Shopify-Shop kannst du die Bestellchronik in deinem Admin-Bereich nutzen, um spezifische Anweisungen für Mitarbeiter zu hinterlassen)
  • Kundenpriorität: Wenn möglich, bearbeite zuerst die Bestellungen deines treuesten Kundenstammes oder gruppiere Bestellungen nach Bedarf, sodass diese schneller bearbeitet werden können. Zusätzlich kannst du Bestellungen nach Versand- und/oder Produkttyp-Prioritäten organisieren, um so schnelle Auftragsabwicklungen zu liefern.
  • Geschwindigkeit: Stelle mit dem Geschwindigkeitsbericht von Shopify sicher, dass deine Website den Traffic-Anstieg bewältigen kann.

Unsere Tipps

Um ideal für das große Online-Shopping-Wochenende vorbereitet zu sein, kommen hier noch ein paar Geheimtipps:

  • Pandemierelevante Produkte: Wenn die Möglichkeit besteht, dann berücksichtige Produkte, die zu Zeiten von Corona besonders gefragt sind: Homeoffice-Equipment, Sportzubehör oder Pflegeprodukte.
  • Live-Chats: Integriere den Shopify Chat, um jederzeit für deine Kunden erreichbar zu sein. Nutze diesen strategisch – am besten direkt nach dem Start von Werbeaktionen, während der wichtigsten Kaufmomente oder nach dem Versenden von E-Mails. Zudem kannst du einige Standardantworten vorbereiten, die für eine schnelle Reaktionszeit sorgen.
  • Mobile Einkäufe: Stelle sicher, dass dein Shop für mobile Endgeräte optimiert ist, sodass Kunden einfach und problemlos via Smartphone oder Tablet Käufe in deinem Shop tätigen können.
Falls du Unterstützung dabei benötigst, deinen Shopify-Shop optimal für den kommenden Black Friday vorzubereiten, vereinbare am besten einfach einen Telefontermin mit Sven.

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